Selbsterfahrungskurse

"Außer in kurzen, transzendenten Augenblicken der Einheit lebt jeder von uns mit innerer - oft nicht einmal integrierter - Pluralität. Wir können dies, weil wir im Allgemeinen das Wissen von den nicht zu unserem Selbstbild passenden Teilen verdrängen. Oder wir machen uns an Selbstverbesserungsprojekte, damit sie passend werden. Aber es gehört zum Menschsein, dass wir im Leben immer Pluralität erleben: Verschiedene Teile von uns wollen verschiedene Dinge. Der Narr lehrt uns, dies nicht mehr zu leugnen, sondenr zu genießen." (Carol S. Pearson) 

 

Links zu den Kursen:

Meine Beziehung zu Gott

Frau in Beziehung

Frau im Beruf

Vita: Birte Müller

 

 

 

 

 

 

Improvisationen rund um das Thema

Meine Beziehung zu Gott

 

„Ich werde einfach das Bild nicht los, er sei ein zorniger alter Mann, der von seiner Wolke aus strafenden Blickes Blitze auf mich herab schleudert. So sah das Gottesbild aus, das mich in meiner Kindheit geprägt hat."

 

„Manchmal vermisse ich eine weibliche Komponente, eine AnsprechpartnerIN da oben."

 

„Ob ich eine Beziehung zu ihm habe weiß ich nicht. Ich wünsche es mir - aber: Bekomme ich wirklich Antwort oder bilde ich mir das nur ein?"

 

„Wenn diese intoleranten, bigotten Christen die Kinder Gottes sind, dann kann es keinen Gott geben - jedenfalls keinen guten."

 

„Gott ist für mich eine unglaubliche Kraftquelle im Leben. Ich glaube nicht - ich weiß, dass es ihn gibt."

 

„Ich erlebe im Alltag viele Vorurteile meinem Glauben gegenüber. Ich glaube nicht, dass unsere Art zu glauben so unterschiedlich ist - und wo sie sich tatsächlich unterscheidet, können wir vielleicht auch voneinander lernen."

 

„In mir kämpfen Glaube und Zweifel miteinander."

 

„Christ bin ich nicht. Aber ich glaube. An was genau weiß ich nicht."

 

„Im Namen Gottes sind so viele Gräueltaten geschehen - wie kann ich glauben, dass es einen Gott gibt!? - er würde sich nicht so instrumentalisieren lassen."

 

„Ich sehne mich nach einer Gottesbeziehung, nach einer Verbindung zu etwas „Höherem" - aber ich kann da einfach keine Beziehung spüren..."

 

„Da halte ich es mit Nietzsche: Gott ist tot."

 

„Ich glaube an „etwas", an eine höhere Macht oder so - aber ich kann ihr kein Bild geben, kann sie in kein Dogma pressen. Ich habe keinen Bezug zu Namen wie „Jesus", „Buddha", „Mutter Natur" oder „Great Spirit"."

 

„Ich glaube an nichts, was ich nicht sehen und anfassen kann. Der Glaube an Gott ist nichts weiter als eine überholte und inzwischen unnötig gewordene Tradition."

 

„Ich fühle mich sehr hingezogen, zu dem was man so „spirituell" nennt. Aber meine geistige Heimat habe ich bisher noch in keiner Religion, Philosophie oder Glaubensrichtung gefunden. Ich bin auf der Suche."

 

„In meiner Kindheit schien Gott mir ganz nah zu sein - auf dem Weg zum Erwachsenwerden habe ich ihn irgendwo verloren..."

 

„Ich bin Atheist - und das ist gut so."

 

„Für mich ist Gott ein Freund, der mich liebt, ermutigt und unterstützt, einer, der mich versteht, der mir alles verzeiht, der mir hilft, ich selbst zu werden, der mich ganz akzeptiert. Immer."

 

 

An diesem Wochenende gibt es die Möglichkeit, sich auf den Weg zu machen, sich dem Thema Glauben auf eine ganz persönliche und spielerische Art und Weise zu nähern:

Wie erlebe ich Gott, wie stelle ich ihn mir vor, wir trete ich zu ihm in Beziehung? Wie beeinflusst meine Vorstellung von Gott mein Leben? Bin ich zufrieden mit meiner Beziehung zu Gott oder fehlt mir etwas? Zweifele ich, obwohl ich glauben möchte - oder schäme ich mich meines Glaubens? Welches Bild von Gott hat mir mein Elternhaus vermittelt, die Gemeinde, die Gesellschaft? Wie reagieren andere auf meinen Glauben, meinen Zweifel, meinen Unglauben? ...

Selber in verschiedene Rollen zu schlüpfen ermöglicht neue Erfahrungen und Perspektivwechsel. Das Seminar möchte Raum geben, anzuschauen und bewusst zu machen was ist, und dadurch Träume wachsen lassen und Handlungsspielräume vergrößern. Dabei geht es nicht um eine generelle Wahrheit, sondern um die Wahrheit jedes Einzelnen.

Durch das Kursthema bewegen wir uns mit dem Handwerkszeug des Improvisationstheaters, in dessen Grundlagen es im Laufe der Fortbildung eine Einführung geben wird: Die Basics der Bühnenkunst werden gemeinsam entdeckt und erkundet:

Durch tänzerische und spielerische Übungen, mit Stimme, Bewegung und Gefühl, und durch den Austausch im Gespräch lernen wir, unsere „Masken" (Gefühle, Gedanken, innere Stimmen, Archetypen etc.) zu erkennen und sie darzustellen - egal, worum es sich handelt, und sei es die Angst vor der Bühne...

Gespielt wird, was ist - aus dem Moment heraus: Wie früher der Narr dem König hält unser Spiel uns den Spiegel vor.

Teil des Workshops ist des weiteren eine Einführung in faire Feedback-Strukturen und in eine gewaltfreie Sprache, die es ermöglicht, eine sichere Atmosphäre zu schaffen, in der es sich mit Freude und Authentizität spielen, erleben und fühlen lässt.

 

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„Warum eigentlich muß „Gott" ein Substantiv sein?

Warum kein Verb?...

Das aktivste und dynamischste von allen?

(Mary Daily, Theologin)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FRAU IN BEZIEHUNG

Spielerische Selbsterfahrung / Psychodrama

 

  • Ich möchte ihm eine gute Partnerin sein!
  • Ich will Kinder, und die biologische Uhr tickt...
  • Nie wieder Männer!
  • Wenn ich Hosen kaufen gehe, krieg` ich Depressionen!
  • Warum können sie einfach nicht akzeptieren, dass ich Frauen liebe!?
  • Er will, dass ich mehr im Haushalt mache!
  • Ich konnte nicht nein sagen.
  • Warum nur enden alle meine Beziehungen in entsetzlichen Dramen!?
  • Er sagt, ich sei ihm nicht weiblich genug.
  • Ich mache den Haushalt, arbeite, kümmere mich um die Kinder - ich bin ausgebrannt.
  • Meine Mutter ist meine beste Freundin."
  • Es tat weh. Ich schäme mich. Ich mag nicht darüber reden.
  • Ich liebe meine Kinder. Aber manchmal würde ich am Liebsten weg gehen.
  • In der Woche lebte ich mit ihm und sie liebte ich am Wochenende.
  • Er war männlich, und zärtlich war ich mit ihr.
  • Wir fanden uns ähnlich und entdeckten unsere Unterschiede.
  • Ich hasse meine Mutter!
  • Ich liebe ihn, aber meine Seele teile ich mit meinen Freunden.
  • Ich kann nicht länger mit diesem Boss zusammen arbeiten.
  • Wir erkannten uns und wurden Freundinnen
  • Ich will keine Kinder. Er will mich verlassen.
  • Ich stehe an einem Wendepunkt. Wohin soll ich gehen?

 

Mit Spiel, Tanz, Austausch und Erleben machen wir uns auf die Reise.  Hier ist Raum, Geschichten zu erzählen, und Neues zu entdecken - rund um das Thema „Frau in Beziehung". Hier ist ein sicherer Raum für Freude, Utopien, Schmerz, Scham, Mut und Hoffnung - alles, was da ist. Hier ist ein leerer Raum - Ihr seid herzlich eingeladen, ihn zu füllen.

 

Der Workshop beinhaltet eine Einführung in Methoden des Improvisationstheaters und des Psychodramas und ist offen für alle Frauen, die (ihre) Geschichten erzählen, und die sich (selbst) begegnen möchten.

 

Kursleitung:

  • Birte Müller (Psychodrama),
  • Turid Müller (Improvisationstheater)

 

Der Kurs kann eine Therapie nicht ersetzen.

 

 

 

 

„Wir sind gleichzeitig Zuschauer und Schauspieler

im großen Drama des Seins." (Niels Bohr)

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„Niemand erhebt Einwände,

wenn eine Frau eine gute Schriftstellerin

oder Bildhauerin oder Genetikerin ist

und sie es gleichzeitig schafft,

eine gute Ehefrau, eine gute Mutter,

gutaussehend, gutgelaunt, gepflegt

und nicht aggressiv zu sein."

(Leslie M. McIntyre)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FRAU IM BERUF

Spielerische Selbsterfahrung / Psychodrama

 
  • Ich habe alles versucht, doch ich finde keinen anderen Job.
  • Mein Mann erträgt nicht, dass ich die Hauptverdienerin bin.
  • Mein Herz wünscht sich so sehr diesen beruflichen Weg - aber mein Mann würde niemals mittragen, dass ich so selten daheim bin.
  • Ich habe in meinem Beruf einfach keine Motivation mehr - was läuft bloß falsch?
  • Ich suche schon so lange, aber ich finde einfach keine Arbeit.
  • Manchmal würde ich mein Studium am liebsten abbrechen - aber ich trau mich nicht.
  • Ich weiß nicht, was mein Herz sich wünscht - ich weiß nicht welche Ausbildung, welche Arbeit für mich die richtige wäre.
  • Seit meiner Pensionierung fühle ich mich vom Leben abgeschnitten, nutzlos und leer.
  • Ich kann nicht nein sagen.
  • Manchmal würde ich am liebsten weglaufen.
  • Ich mache eine Ausbildung - und dann?
  • Ich habe in meiner Seele eine unglaublich große Sehnsucht nach diesem Beruf - doch ich habe Angst, dass mir das Talent dafür fehlt. Ich traue mich nicht.
  • Mein Beruf macht mich glücklich, doch mein Mann meint, dass ich mich mehr um die Kinder kümmern sollte Haushalt, Kinder, Beruf - und ich bewältige alles.
  • Mein Beruf war mein Leben und dann wurde ich krank.
  • Ich will Künstlerin werden - aber meine Familie sagt „Kunst ist brotlos". Mir fehlt der Mut.
  • Es tat weh, ich schämte mich. Ich mag nicht darüber reden.
  • Wenn mein Chef in der Nähe ist, werde ich ganz klein.
  • Ich bekam Kinder und danach konnte man mich nicht weiter beschäftigen.
  • Erst versprach man mir den Himmel auf Erden, dann mobbten sie mich.
  • In meinem Alter habe ich keine Chance mehr.
  • Ich bin so gestresst, dass ich nicht weiß, woher ich die Zeit und die Kraft nehmen soll für alles, was erledigt werden muss. Aber ich kann nirgends Abstriche machen. Ich weiß nicht weiter.
  • Ich stehe an einem Wendepunkt - wohin soll ich gehen?

 

Mit Spiel, Tanz, Austausch und Erleben machen wir uns auf die Reise. Hier ist Raum, Geschichten zu erzählen, und Neues zu entdecken - rund um das Thema „Frau im Beruf". Hier ist ein sicherer Raum für Freude, Utopien, Schmerz, Scham, Mut und Hoffnung - alles, was da ist. Hier ist ein leerer Raum - Ihr seid herzlich eingeladen, ihn zu füllen.

 

Der Workshop beinhaltet eine Einführung in Methoden des Improvisationstheaters und des Psychodramas,

und ist offen für alle Frauen, die (ihre) Geschichten erzählen, und die sich (selbst) begegnen möchten.

 

 

Der Kurs kann eine Therapie nicht ersetzen.

 

 

 

 

 

 

"Our deepest fear is not that we are inadequate.
Our deepest fear is that we are powerful beyond measure.
It is our light, not our darkness that most frightens us.
We ask ourselves, Who am I to be brilliant, gorgeous, talented, fabulous?
Actually, who are you not to be?
You are a child of God.
Your playing small does not serve the world.
There is nothing enlightened about shrinking
so that other people won't feel insecure around you.
We are all meant to shine, as children do.
We were born to make manifest the glory of God that is within us.
It's not just in some of us; it's in everyone.
And as we let our own light shine,
we unconsciously give other people permission to do the same.
As we are liberated from our own fear,
our presence automatically liberates others."


(by Marianne Williamson from "A Return To Love")

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Birte Müller: Vita

 

Birte Müller

geb.1968, Diplom Sozialpädagogin, Erzieherin, Psychodramaleiterin, in Ausbildung zur Feldenkraislehrerin:

„Seit 4 Jahren bin ich in Hannover hauptberuflich in der Ambulanz zur Förderung autistischer Menschen (THZ gGmbH) tätig. Ich identifiziere mich mit dieser Arbeit sehr:

weil ich an Grenzen geführt werde,

weil ich herausgefordert bin,

weil mich die autistischen Kinder und Jugendlichen staunen und neu fragen lassen.

 

Die Wahrheiten über diese unsere Welt sind vielseitig und bunt geworden - das möglich Denkbare weiter und tiefer.
Dieses Erleben weiterzutragen ist mein Anliegen. Ich bin Mitbegründerin und freie Mitarbeiterin im Allesmöglichtheater, einer Pychodrama- und Schauspielgruppe mit autistischen Jugendlichen. 2005 wurde diese Arbeit mit einem ersten Preis beim international ausgeschriebenen PIFE-AWARD gewürdigt.

 

Meine Leidenschaft gilt dem Spiel sowie der Präsenz auf der Bühne und im wahren Leben. Meine Seminartätigkeit basiert auf Erfahrungen, die ich im Psychodrama, Dansexpressie, Improvisations- und Clownstheater sowie der Körperarbeit nach Feldenkrais gesammelt habe."

 

 

Termine

 

 

 

 

 

 

"The Invitation

It doesn't interest me what you do for a living
I want to know what you ache for
and if you dare to dream of meeting your heart's longing.

It doesn't interest me how old you are
I want to know if you will risk looking like a fool
for love
for your dreams
for the adventure of being alive.

It doesn't interest me what planets are squaring your moon...
I want to know if you have touched the center of your own sorrow
if you have been opened by life's betrayals
or have become shrivelled and closed
from fear of further pain.

I want to know if you can sit with pain
mine or your own
without moving to hide it
or fade it
or fix it.

I want to know if you can be with joy
mine or your own
if you can dance with wildness
and let the ecstasy fill you to the tips of your
fingers and toes
without cautioning us to
be careful
be realistic
to remember the limitations of being human.

It doesn't interest me if the story you are telling me
is true.
I want to know if you can
disappoint another
to be true to yourself.

If you can bear the accusation of betrayal
and not betray your own soul.
If you can be faithless
and therefore trustworthy.

I want to know if you can see Beauty
even when it is not pretty
every day.
And if you can source your own life
from its presence.

I want to know if you can live with failure
yours and mine
and still stand on the edge of the lake
and shout to the silver of the full moon,
"Yes."

It doesn't interest me
to know where you live or how much money you have.
I want to know if you can get up
after a night of grief and despair
weary and bruised to the bone
and do what needs to be done
to feed the children.

It doesn't interest me who you know
or how you came to be here.
I want to know if you will stand
in the center of the fire
with me
and not shrink back.

It doesn't interest me where or what or with whom
you have studied.
I want to know what sustains you
from the inside
when all else falls away.

I want to know if you can be alone
with yourself
and if you truly like the company you keep
in the empty moments."


(The Invitation
Oriah Mountain Dreamer
© 1995 by Oriah House, From "Dreams Of Desire")